DeutschSprechen

Zehn Wörter sind zu viel, wenn keines laut wird

zehn Wörter am Tag

Zehn Wörter am Tag klingt nach einem Plan, den man auf einen Zettel schreiben kann. Täglich Deutsch scheitert an diesem Zettel, wenn die zehn neu sind und keines den Mund verlässt. Karteikarten in DeutschSprechen bringen zuerst die fälligen zurück. Neue kommen danach, und nur wenn der Stapel klein ist. Zwei laut. Der Rest darf „noch einmal“ sein, ohne dass der Tag verloren ist.

Ich habe die Zehn eine Weile ernst genommen und am Donnerstag gehasst. Seitdem ist die Zahl eine Obergrenze für Neues, nicht eine Quote für den Abend.

Die Reihenfolge

Widget ansehen. Über zwanzig fällig: keine neuen, acht alte, zu. Zwischen fünf und zwanzig: nur fällige. Unter fünf: zwei neue, mit Beispielsatz, laut, dann die alten. Zehn Wörter am Tag als neue Wörter ist ein anderer Sport. Den betreibe ich nicht neben einem vollen Stapel. SRS, ein-drei-sieben-dreißig-neunzig, füllt den Abend schon, wenn du dabeibleibst. Du musst ihn nicht mit einer Quote überholen.

Wischen: noch einmal oder ich kenne es. Ich kenne es nur nach dem Satz, nicht nach dem Wiedererkennen der Übersetzung. Sonst lügst du den Abstand an, und die Karte kommt zu spät wieder.

Zwei, die du wirklich sagst

Nicht zehn halblaut. Zwei, die du in einem Satz unterbringst, den du diese Woche brauchst. Der Preis. Die Schicht. Der Name. Die anderen acht dürfen leise wiederholt werden, wenn sie schon einmal laut waren. Neue Karten sind nie leise. Ein neues Wort ohne Stimme ist ein Etikett.

Die KI, fünf Wechsel, kann den Satz formen, bevor er auf die Karte kommt. Dann nicht noch acht weitere neue Wörter „zur Sicherheit“. Sicherheit ist der fällige Stapel.

Wenn du nur fünf Minuten hast

Eine Karte laut. Nicht zehn anreißen und keine beenden. Täglich Deutsch in fünf Minuten ist ein Satz. In fünfzehn Minuten sind es acht Karten, zwei davon laut. Die Zehn ist dann oft schon überschritten, ohne dass du sie gezählt hast, weil die fälligen mitzählen, sobald du sie sagst. Zählen musst du nicht. Das Widget zählt die fälligen. Das reicht als Zahl.

Eigene Wörter nur aus einer echten Lücke. Drei pro Woche, nicht zehn pro Tag. Sonst besteht der Stapel aus Vorsätzen.

Der Kılavuz: Karten. Wie der Stapel dich holt: SRS.

Die Quote streichen

Wenn zehn Wörter am Tag dich hetzen, streich die Zehn. Lass die fälligen. Sag zwei. Morgen wieder. Karteikarten sind geduldig. Eine Quote ist es nicht. Ich schreibe keine Striche mehr an den Spiegel. Ich öffne das Widget, sehe die Zahl, mache eine Handvoll, gehe.

Ein Abend, der reicht

Sechs fällige, zwei neue, weil das Widget unter fünf lag, bevor die zwei dazukamen. Die zwei laut, Beispielsatz aus dem Tag, nicht aus einer Liste „Niveau A2“. Dann zu, obwohl noch Zeit wäre. Zeit ist die Falle. In der Extra-Viertelstunde lege ich früher die nächsten zehn an und hasse sie am Freitag. Heute nicht. Die Karte wartet drei Tage. Das ist täglich Deutsch, auch wenn du nicht jeden Tag zehn neue anfasst. Du fasst die an, die fällig sind. Das ist die strengere und die leichtere Regel zugleich. Zwei davon laut, mit dem Beispielsatz, den du brauchst, nicht mit zehn neuen Etiketten. Wenn das Widget über zwanzig zeigt, ist die Zehn für heute gestrichen. Acht alte Karten sind der ganze Plan. Karteikarten verzeihen eine kleine Quote. Sie verzeihen keine stummen Neuzugänge, die den Stapel zudecken. Morgen wieder hinsehen. Nicht nachzählen, ob du die Zehn geschafft hast. Zähl den einen Satz. Der reicht für den Haken, falls du überhaupt noch hinsiehst.

DeutschSprechen bringt die fälligen. Zehn Wörter am Tag sind erlaubt, wenn sie dran sind. Neu und stumm sind sie keine Übung.