Eigene Wörter: der Satz, den du brauchst
eigene Vokabeln
Eigene Vokabeln sind keine zweite Bibliothek neben der App. Sie sind die Lücke, die der fertige Stapel nicht kennt. Das Werkzeug an deiner Arbeit. Der Satz vom Amt. Der Name des Medikaments, den du buchstabieren musst. Wörter hinzufügen lohnt sich nur mit einem Beispielsatz. Ohne Satz ist es ein Zettel, den du am Donnerstag nicht mehr aussprechen kannst.
Ich nehme das Wort aus dem Moment, in dem es gefehlt hat. Nicht aus einer Liste „die tausend wichtigsten“. Die tausend wichtigsten haben mich selten an der Theke gerettet. Der eine fehlende Satz schon.
Wann du hinzufügst
Direkt danach. In der Bahn, kurz, bevor du es „später“ nennst. Später ist kein Intervall. Wort, Bedeutung in der Sprache, die du auf den Karten brauchst, ein kurzer Satz, den du laut gesagt hast oder gleich sagst. Wenn der Satz zu lang ist, kürzer. „Ich brauche …“ reicht. Die Geschichte drumherum kommt nicht auf die Karte.
Über fünftausend Beispielsätze liegen schon in der App. Schau zuerst, ob deins schon da ist. Wenn ja, übe das. Eigene Vokabeln sind für das, was fehlt, nicht für eine Kopie.
Was nicht auf die Karte gehört
Ganze Dialoge. Drei Übersetzungen. Eine Grammatikregel in Klammern. Die Karte wird dann ein Dokument, und du wischt sie weg, weil sie anstrengend aussieht. Ein Wort, ein Satz. Die Regel übst du, indem der Satz richtig ist, nicht indem du sie abschreibst.
Wischen bleibt: noch einmal oder ich kenne es. „Ich kenne es“ nur, wenn der Satz draußen war, nicht wenn du die Übersetzung erkannt hast. SRS holt die Karte nach einem, drei, sieben, dreißig, neunzig Tagen. Eine eigene Karte, die du nie laut machst, verstopft den Stapel.
Aus dem Leben, nicht aus dem Kapitel
Pflege, Küche, Bahn, Schule. Nimm das Wort, das du diese Woche zweimal gebraucht und einmal umschrieben hast. Umschreiben ist ein Signal. Der Beispielsatz ist die Reparatur. Fünf solcher Karten in einer Woche schlagen fünfzig aus einer Fremdliste, die du nicht meinst.
Die KI kann den Satz vorher formen. Rolle, fünf Wechsel, halten und loslassen. Dann das eine Wort auf die Karte, mit dem Satz aus der Rolle, nicht mit einem schöneren. In der Sprachgruppe sagst du denselben. Eigene Vokabeln, die nur in der App existieren, bleiben Hobby.
So legst du sie an: Wort hinzufügen. Wie der Stapel zurückkommt: SRS.
Eine Grenze pro Tag
Drei neue eigene Karten, nicht dreißig. Der fällige Stapel hat Vorrang. Wenn das Widget mehr als zwanzig fällige zeigt, heute keine neuen. Wörter hinzufügen ist dann auf morgen verschoben, und das ist Disziplin, nicht Faulheit. Der Beispielsatz von gestern ist mehr wert als zehn frische Etiketten.
Ein Wort aus dieser Woche
Schreib es so, wie du es sagen würdest, nicht wie ein Wörterbuch. „Die Schicht beginnt um sechs.“ Nicht „Schicht, die: Arbeitszeit“. Laut vor dem Mikrofon, einmal, bevor die Karte fertig ist. Wenn der Laut kippt, erst die Aussprache, dann die Karte. Eigene Vokabeln mit einem schiefen Satz lernst du schief zurück. In drei Tagen kommt die Karte wieder. Sag sie, bevor du die nächste Lücke aus der Arbeit sammelst. Zwei Lücken pro Woche reichen. Die fertigen Beispielsätze in der App decken den Rest ab, wenn du sie laut machst statt nur zu wischen. Noch einmal heißt noch einmal sagen. Ich kenne es heißt, der Satz war draußen. Drei neue Karten, dann der fällige Stapel. Nicht umgekehrt. Das Widget zeigt morgens nur die fällige Zahl, nicht wie viele du gestern erfunden hast.
DeutschSprechen nimmt das Wort, das dir gefehlt hat. Du lieferst den Satz. Kurz. Laut. Dann die Karte, und in drei Tagen noch einmal, bevor du die nächste Lücke sammelst.